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Angewandte Systemmedizin

Die Arbeitsgruppe entwickelt und erforscht systemmedizinische Ansätze zur Integration aus vielen biologischen Quellen (Multi-OMICs), Multi-Sensor- und weiteren Gesundheitsdaten. Ziel ist die frühzeitige Erkennung von Krankheiten, die personalisierte Risikoabschätzung sowie die Ableitung spezifischer Präventions- und Therapiestrategien.

Methodische Schwerpunkte umfassen:

  • Datenintegration aus hochdimensionalen und komplexen Datensätzen inkl. Sensordaten, Multi-OMICS-Daten, Bilddaten und öffentlichen Gesundheitsdatenbanken
  • Angewandte KI-gestützte Analytik und nachvollziehbares maschinelles Lernen (Explainable Machine Learning) zur Phänotypisierung auf der Basis molekularer und klinischer Informationen
  • Entwicklung selbstlernender Systeme mit dynamischen Modelltrainings- und Validierungsansätzen, die auf klinische Routinedaten anwendbar sind

KI-basierte Risikoprädiktion mit Multi-OMICS-Modellen

Vorhersage von Risikoverläufen bei Patientinnen und Patienten mit verschiedenen Merkmalsprofilen. Die Kurven zeigen die Risikoentwicklung über die Zeit abhängig von relevanten molekularen und klinischen Faktoren aus integrierten Multi-Omics-Daten und ermöglichen die Früherkennung von Hochrisiko-Patientenprofilen. 

Die Grafik vergleicht einen Patienten mit niedrigem Risiko und einen Patienten mit hohem Risiko. Oben sind Kurven dargestellt, die positive und negative Attribute zeigen. Unten ist eine Matrix mit verschiedenen Attributen in rot- und blaufarbenen Balken zu sehen.
Die Grafik vergleicht einen Patienten mit niedrigem Risiko und einen Patienten mit hohem Risiko. Oben sind Kurven dargestellt, die positive und negative Attribute zeigen. Unten ist eine Matrix mit verschiedenen Attributen in rot- und blaufarbenen Balken zu sehen.

KI-basierte Risikoprädiktion mit Multi-OMICS-Modellen

Vorhersage von Risikoverläufen bei Patientinnen und Patienten mit verschiedenen Merkmalsprofilen. Die Kurven zeigen die Risikoentwicklung über die Zeit abhängig von relevanten molekularen und klinischen Faktoren aus integrierten Multi-Omics-Daten und ermöglichen die Früherkennung von Hochrisiko-Patientenprofilen. 

Web-basierte Rechner

Im Rahmen von Forschungsvorhaben wurden verschiedene KI- und modellbasierte Verfahren und Tools entwickelt:

  • https://icm.dhzc.charite.de/p/lv-myocardial-power-calculator-508/: Der LV Myocardial Power Kalkulator ist ein Rechner, der patientenindividuell berechnet, welche Leistung die linke Herzkammer zum Pumpen des Blutes benötigt, und wie effizient diese Leistung in die systemische Zirkulation umgesetzt wird.*
  • AI-based calculator for Treatment Outcomes in Aortic Coarctation: Ein KI-gestütztes Tool zur Vorhersage von Behandlungsergebnissen bei Aortenisthmusstenose (Coarctatio aortae), welches nach Eingabe klinischer Daten das individuelle Risiko für einen Re-Eingriff oder einen anhaltenden Bluthochdruck berechnet und grafisch darstellt.*
  • https://icm.dhzc.charite.de/p/computational-stress-testing-for-coa-patients-507/: Ein modellbasierter, nicht-invasiver Rechner, der anhand routinemäßig erhobener Bilddaten mithilfe einer virtuellen Stresstestung den Druckgradienten über einer Stenose (validiert anhand von Gefäßstenosen) abschätzt. So lassen sich Druckgradienten vorhersagen, ohne invasive Messungen und ohne zusätzliche prozedurale Risiken.*

     

    *Das Tool ist aktuell ein Forschungstool und kein Medizinprodukt.
     

Leitung

Dr. med. Marcus Kelm

Leitung der Arbeitsgruppe “Angewandte Systemmedizin”

T: +49 30 4593 2864

Ein Arzt trägt einen weißen Kittel und eine Brille. Er steht vor einem hellen, grafischen Hintergrund. Der Fokus liegt auf seinem freundlichen Gesichtsausdruck und seiner professionellen Ausstrahlung.
Ein Arzt trägt einen weißen Kittel und eine Brille. Er steht vor einem hellen, grafischen Hintergrund. Der Fokus liegt auf seinem freundlichen Gesichtsausdruck und seiner professionellen Ausstrahlung.

Dr. med. Marcus Kelm

Leitung der Arbeitsgruppe “Angewandte Systemmedizin”

T: +49 30 4593 2864

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