Entwicklung einer belastungsarmen Peristaltikpumpe für ECMO-Systeme
Die extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) unterstützt schwer kranke Patienten vorübergehend durch kardiopulmonale venoarterielle oder pulmonale venovenöse Unterstützung. Zentrifugalpumpen im ECMO-System fördern das Blut gegen hohe Drücke von bis zu 700 mmHg und geringen Volumenströmen von 0,2 l/min. Je nach Patienten tritt eine breite Spannweite von Arbeitspunkten auf, die häufig weit außerhalb des Auslegungspunktes der Pumpen liegen. Die Pumpen können jedoch bei niedrigen Flussraten unter 2 l/min erhebliche Probleme wie Rezirkulation, Scherbelastung und Hämolyse verursachen. Diese Komplikationen führen zu Schädigung der roten Blutkörperchen, Blutungen und Thrombenbildung. Die Antragsteller planen eine neuartige Peristaltikpumpe als Blutpumpe für ECMO-Systeme zu entwickeln, die die Probleme der bisherigen Pumpen umgeht. Ihr Konzept zielt darauf ab, Volumenströme von 0 bis 4 l/min und Druckbereiche von 100 bis 700 mmHg mit geringer Blutschädigung zu ermöglichen.
Funktionsprinzip des Fluidtransports

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BMWK und ZIM
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