MYKKE Echo
Über das Projekt
Generierung bildbasierter Netze (Mesh) des linken Ventrikels zur Deformationsanalyse bei Kindern und Jugendlichen mit V.a. Myokarditis auf der Grundlage von 2D-Eckokardiographiedaten.
Myokarditis ist eine Entzündung des Herzmuskels, die zu einer Herzinsuffizienz führen kann. Mit einer Inzidenz von 1-2 pro 100.000 Kindern gehört sie zu den seltenen Erkrankungen im Kindesalter. Besonders bei Kindern unter zwei Jahren kann die Krankheit schwer verlaufen und eine Herzunterstützung oder sogar eine Herztransplantation notwendig machen.
Jugendliche haben oft mildere Verläufe und behalten in mehr als der Hälfte der Fälle eine normale Herzfunktion.
Die Krankheit zeigt sich sehr unterschiedlich und ist schwer zu diagnostizieren, was sie für Ärzte zu einer großen Herausforderung macht. Das Wissen über die Bedeutung diagnostischer Parameter aus Labor und Bildgebung zur Erkennung von Risiken und zu erwartenden Therapieverläufen ist von entscheidender Bedeutung. MYKKE ist das größte Register für Kinder mit Myokarditis weltweit und enthält Daten von über 950 Patienten unter 18 Jahren. Diese Daten helfen, die Merkmale und den Verlauf der Krankheit bei Kindern genau zu untersuchen. In diesem Projekt werden Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) genutzt, um die Form und Größe des linken Herzventrikels sowie dessen Bewegungsmuster anhand von 2D-Echokardiographiedaten zu analysieren.
Ziel ist es, Risiken und Krankheitsverläufe bei Kindern und Jugendlichen mit Verdacht auf Myokarditis besser charakterisieren zu können und personalisierte Behandlungen zu unterstützen.
Das Projekt wir von der Berliner Sparkassenstiftung unterstützt und durch PD Dr. Franziska Seidel und Prof. Dr. Anja Hennemuth geleitet.
Projektinformationen
Keywords
Kennzahlen
Sparkasse
Ihr Ansprechpartner
Anja Hennemuth, Prof. Dr.-Ing.
