Bildgestützte personalisierte Vorhersage des Restrisikos und der Prognose von kardio-/zerebrovaskulären Erkrankungen
Über das Projekt
Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD) sind weltweit die häufigste Todesursache. Risikofaktoren wie Diabetes, Bluthochdruck und Cholesterin werden genutzt, um das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorherzusagen und Prävention zu planen. Besonders gefährdet sind Menschen, die schon einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herzinsuffizienz erlitten haben. Bei diesen Patient:innen variiert das Risiko für erneute Ereignisse stark, weshalb eine genauere Einschätzung des Risikos sehr wünschenwert ist.
Neue Biomarker könnten helfen, individuelle Risiken besser zu erkennen und die Therapie zu optimieren. Bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist die Vielfalt der Begleiterkrankungen groß, was die Prognose erschwert. Außerdem beeinflussen Erkrankungen anderer Organe, z.B. Nieren oder Gehirn, den Verlauf der Herzkrankheit. Diese Zusammenhänge sind noch nicht ausreichend erforscht, aber sie sind wichtig, um bessere Therapien zu entwickeln. Aktuelle Forschung widmet sich daher personalisierten Ansätzen, die basierend auf Technologien wie "Omics" und künstlicher Intelligenz individuelle Risiken und Krankheitsmechanismen besser messbar machen.
Das Projekt Bildgestützte personalisierte Vorhersage des Restrisikos und der Prognose von kardio-/ zerebrovaskulären Erkrankungen basierend auf den Mapping-Daten der BELOVE-Studie wird im SPP 2177: Radiomics: Nächste Generation der Medizinischen Bildgebung) gefördert. Frau Prof. Dr. Anja Hennemuth, Frau Univ. Prof. Dr. Jeanette Schulz-Menger und Frau Dr. Kersten Villringer leiten und betreuen das Forschungsprojekt gemeinsam.

Förderung

Projektinformationen
Keywords
Kennzahlen
DFG
Ansprechpartner:in
Prof. Dr.-Ing. Anja Hennemuth
